ARTE veranstaltet einen Themenabend am 20.04. rund um Google & Co.:
20.04.2007, 22:10 Uhr, ARTE
Google, Apple, Microsoft…
“Google findet mich, also bin ich” – ohne Computer und Internet ist die Welt für viele Menschen längst nicht mehr vorstellbar. Der Themenabend erzählt die Erfolgsgeschichten der Internet- und Informatikgiganten Google, Apple und Microsoft und begegnet Machern und Kritikern der digitalen Revolution.
Der Themenabend untersucht die ungewöhnlichen Erfolgsstories der Internet- beziehungsweise Computerfirmen Google, Apple und Microsoft. So haben die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin – beide sind erst Anfang 30 – die Welt in weniger als zehn Jahren in ein regelrechtes “Googlefieber” versetzt und mit ihrem Motto “einfach und wirkungsvoll” Google zum absoluten Marktführer der Internetrecherche gemacht.
Die in Kalifornien beheimatete Computerfirma Apple Inc. initiierte unter Steve Jobs in den 70er Jahren den Siegeszug der Personal Computer, sorgte im folgenden Jahrzehnt für die kommerzielle Einführung der grafischen Benutzeroberfläche und machte die Maus zum Standard.
Microsoft-Gründer Bill Gates, der später lange Zeit die Liste der reichsten Männer der Welt anführen sollte, gelang sein größter Coup in den 70er Jahren, als er der Computerfirma IBM sein Betriebssystem MS-DOS lieferte. Damit war der Schritt getan, zum weltweit größten Softwarelieferanten zu avancieren.
Der Themenabend beginnt mit der Dokumentation “Wer hat Angst vor Google?”, die die Google-Saga von den Anfängen an der Stanford-University bis hin zum Börsengang der Firma beschreibt.
Im Anschluss ist der amerikanische Fernsehfilm “Die Silicon Valley Story” zu sehen, der von den Anfängen der PC-Ära und der Rivalität zwischen Apple-Computer-Chef Steve Jobs und dem Microsoft-Gründer Bill Gates erzählt.
20.04.2007, 22:20 Uhr, ARTE
Wer hat Angst vor Google ?
Dokumentarfilm, Frankreich 2007, Erstausstrahlung
Regie: Sylvain Bergère, Stéphane Osmont
Google ist eine Erfolgsstory par excellence: Innerhalb von nur sieben Jahren haben die jungen Gründer der weltweit führenden Internetsuchmaschine, Larry Page und Sergey Brin, ein Unternehmen aufgebaut, das mächtiger als General Motors ist und grenzenlos zu expandieren scheint. Die Dokumentation lässt Erfinder, Fans und Kritiker von Google zu Wort kommen.
Auf dem Campus der Universität von Stanford begegneten sich 1995 die beiden Informatikstudenten Lawrence E. Page, genannt Larry Page, und Sergey Brin. Gemeinsam schufen sie 1998 den Prototypen einer Suchmaschine für das World Wide Web. Page und Brin gründeten dann die Firma Google Inc. Im März 2005 setzte das Forbes-Magazin Larry Page und Sergey Brin (jeweils 7,2 Milliarden Dollar) auf Platz 55 seiner Liste der “World’s Richest People”.
Google ist heute überall auf dem Planeten eine wichtige Informationsquelle, es ist die weltweit meist genutzte Suchmaschine, bestehend aus mehreren Milliarden vernetzter Websites und mit einer quasi unbegrenzten Speicherkapazität. Die Marke ist global bekannt, die Nutzung von Google prägt unseren Alltag und hat Eingang in unseren Sprachgebrauch gefunden.
Stéphane Osmont und Sylvain Bergère entschlüsseln in ihrer Dokumentation das Erfolgsgeheimnis von Google, zeichnen die genauen Umstände seiner Entstehung nach und werfen einen Blick ins Innere von “Googleplex”, dem Firmenhauptsitz, der die Philosophie des Unternehmens widerspiegelt. Kritiker äußern sich über die Vormachtstellung von Google auf dem internationalen Markt, und weisen auf Sicherheitsrisiken im Bereich Datenschutz und die Verletzung von Autorenrechten hin.
Der amerikanische Informatiker Lawrence E. Page ist heute Präsident und Produktchef des Unternehmens. Er wurde am 26. März 1973 in Ann Arbor (Michigan) geboren. An der Universität Michigan legte er den Bachelor of Sience in Ingenieurwissenschaften und Information ab, an der Universität Stanford den Master in Informatik. Er erhielt auch ein MBA honoris causa des Instituto de Empresa in Madrid.
Page ist der Erfinder des PageRank-Verfahrens, einer Klassifizierung der Webseiten nach ihrer Beliebtheit. 2002 wurde seine internationale Führungsrolle vom “Forum of Young Global Leaders” gewürdigt, und 2004 erhielt er den Marconi-Preis. Durch den Börsengang von Google am 19. August 2004 wurde Page rechnerisch zum Multimilliardär.
Sergey Michailowitsch Brin ist heute Präsident und Technischer Direktor des Unternehmens. Er wurde am 21. August 1973 in Moskau als Kind russischer Juden geboren und emigrierte 1979 mit seinen Eltern in die USA nach Palo Alto (Kalifornien). 1990 begann er sein Studium an der Universität Maryland, wo er 1993 den Bachelor of Science in Mathematik und Informatik ablegte. An der Universität Stanford in Kalifornien schloss er sein Studium mit einem Informatik-Master ab.