Unternehmen setzen auf Pay-per-Click-Marketing (W&V)

Interessanter Beitrag, der belegt, daß Werbekunden PPC-Anzeigen bevorzugen.
Dies steht im Widerspruch zu der PM der zanox AG (ich berichtete), die einen Trend hin zu CPA sieht.

W&V, 21.05.2007

Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen werden 2007 mehr Geld für Pay-per-Click-Marketing ausgeben. 15 Prozent wollen ihr Budget in diesem Segment, im Vergleich zu 2006, um rund 30 Prozent aufstocken. Zu diesem Ergebnis kommt das Netzwerk für digitales Marketing MIVA, das online 117 Marketing-Verantwortliche zur Nutzung von Suchmaschinen-Marketing befragte.

Laut Umfrage wird Pay-Per-Click-Marketing von 70 Prozent der Befragten immer noch dazu genutzt, um die Verkäufe über den eigenen Internetshop zu steigern. Als zweitwichtigstes Ziel nannten 55 Prozent der Befragten eine Traffic-Steigerung. Und auch der Brandingeffekt von Pay-Per-Click-Kampagnen ist von Bedeutung: 32 Prozent der befragten Marketing-Verantwortlichen möchten mit Pay-Per-Click-Anzeigen das Unternehmen beziehungsweise die Marke bei potenziellen Kunden bekannt machen. Immerhin acht Prozent setzen Pay-Per-Click-Marketing in der Unternehmenskommunikation ein, etwa bei PR-Krisen oder um PR-Themen zu besetzen.

Um ihre Kampagnen gut steuern zu können, wünschen sich 53 Prozent der Marketing-Verantwortlichen eine Ansprach der User nach Interessen, das sogenannte Behavioral Targeting. Gefolgt von dem Wunsch nach einer stärkeren Einbindung von Pay-Per-Click-Anzeigen auch auf Special-Interest-Seiten mit kleinen, sehr spezifischen Zielgruppen (50 Prozent). Jeweils 36 Prozent wünschen sich eine noch genaueren Zielgruppenansprache über lokales Targeting und mehr Brandingmöglichkeiten über die Einbindung von Logos und Produktbilder in die Textanzeigen. Interessante zukünftige Werbeumfelder und Formate sehen die Befragten für ihre Unternehmen vor allem in Blogs, Foren und Online-Communities (74 Prozent), gefolgt von Werbung in Online-Videos (34 Prozent) und in interaktiven TV-Angeboten (32 Prozent). Bei der Messung des Erfolgs von Kampagnen setzt die Hälfte der Befragten ein professionelles Trackingtool. Das wichtigste Kriterium ist für 44 Prozent der Befragten der tatsächliche Umsatz, also der Return of Advertising Spend (ROAS).

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