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- 21. Juli 2009
- Media-Treff Interview zur aktuellen Lage in der Digitalen Wirtschaft
- Kategorie:
Advertising Hotspot, Mein Senf, Publikationen / Artikel -
In der Wirtschaftskrise werden Fachkräfte dringend gesucht. Weiterhin fehlen im stark wachsenden Online-Business qualifizierte Mitarbeiter, um z.B. die Kreativität und Interaktivität von Online-Kampagnen zu steigern. Zudem fehlen den Unternehmen oft Spezialisten, um weiter expandieren zu können. Welche Initiativen der BVDW unternimmt, um dem Fachkräftemangel ein Stück weit entgegenzuwirken, Mitarbeiter weiterzuqualifizieren und wie es der Online-Wirtschaft grundsätzlich geht, dazu Harald R. Fortmann, Geschäftsführender Gesellschafter Yellow Tomato und Vizepräsident BVDW, im Gespräch mit Christian Schmitt. Fortmann stellt zudem im Interview vor, wie der neu geschaffene Abschluss der DDA zum “Fachwirt Online Marketing BVDW” von der Wirtschaft angenommen wird, wie sich Absolventen in der Praxis bewährt haben und wie kompatibel der Abschluss zu anderen Bildungsträgern und Abschlüssen ist. Harald R. Fortmann zur aktuellen Krise: “…gerade die aktuelle Finanz- und Wirtschaftkrise 2009 ist der Motor für den Bereich des Online-Marketings…. eine gesunde Krise, da sich die Spreu vom Weizen trennt.”
- 11. Juni 2009
- dmexco-Blog create-effects: “Pixelpark beweist mit der Yellow-Tomato-Gründung Mut”
- Kategorie:
Publikationen / Artikel -
Im dmexco Blog “create-effects” erschien ein Kurzinterview mit mir, da der Launch der Yellow Tomato GmbH auf der dmexco 2009 stattfinden wird:
Mitten im Krisenjahr 2009 gründet Performance-Marketing-Pionier und BVDW-Vizepräsident Harald R. Fortmann die Agentur Yellow Tomato, ein Tochterunternehmen der Pixelpark AG. Die Zukunft sieht der geschäftsführende Gesellschafter in der Verzahnung von Kreation und Media:
Herr Fortmann, Sie starten mitten im Krisenjahr ein eigenes Unternehmen. Haben Sie nicht mit dem Gedanken gespielt, lieber bis 2010 zu warten?Fortmann: ‘Innovation ist keine Pflicht, Überleben aber auch nicht’, sagte der US-Professor und Statistiker W. Edwards Deming. Das gilt auch für Unternehmen der Digitalen Wirtschaft. Der Vorstand und Aufsichtsrat der Pixelpark AG haben Mut bewiesen, genau jetzt ihr Kerngeschäft zu erweitern. Wir haben keinen Zweifel, dass wir mit qualitativer Mediaberatung zum jetzigen Zeitpunkt erfolgreich sein werden und das Ganze noch stärker wächst, wenn sich die Wirtschaft ab 2010/2011 erholt hat.
Mehr auf create-effects!
- 27. Februar 2009
- Gastkommentar in der Internet World Business: Der Obama-Effekt
- Kategorie:
Publikationen / Artikel -
Der Obama-Effekt
Der Trend zum Internet wird sich auch im deutschen Superwahljahr 2009 auswirkenObama ist Präsident! Der Blackberry-süchtige Barack Obama hat das Internet wie kein anderer vor ihm für seinen Wahlkampf instrumentalisiert. Immerhin 42 Prozent der Amerikaner im Alter von 18 bis 29 Jahren informieren sich bereits primär im Internet. Grund genug also für die Werbestrategen der Demokraten, mehr als 16 Millionen US-Dollar in die Onlinekampagne von Barack Obama zu investieren. Die Republikaner waren mit einem vergleichsweise niedrigen Onlinebudget von 3,6 Millionen Dollar für die Kampagne von John McCain deutlich zurückhaltender. Dabei wurde von beiden politischen Lagern sowohl auf klassische Banner- und Suchmaschinenmarketing-Kampagnen als auch auf neuere Werbeformen wie In-Game-Advertising oder virales Marketing über Social Networks gesetzt.
Der Trend zum Internetwahlkampf wird zweifelsohne auch Auswirkungen auf das Superwahljahr 2009 in Deutschland haben. Dass in Deutschland so etwas wie eine Obama-Mania möglich ist, darf jedoch bezweifelt werden. So machtvoll das Internet als Kommunikations- und Informationsmedium auch ist, man darf nicht vergessen, dass diese Euphorie vor allem einem extrem charismatischen Präsidentschaftskandidaten zu verdanken ist. Diesbezüglich können die deutschen Kanzlerkandidaten leider nicht mithalten. Darüber hinaus leidet Deutschland, nicht zuletzt seit dem Hessen-Debakel, an einer Politikverdrossenheit der Wähler – daran wird auch eine ausgeklügelte Onlinewahlkampagne nicht maßgeblich etwas ändern.

- 27. Oktober 2008
- Online/Offline-Marketing-Mix im Feldversuch (ECIN)
- Kategorie:
Marktforschung, Publikationen / Artikel -
Wie Online- und Offline-Kampagnen effektiv miteinander verbunden werden können und wie sie zur Markenbildung beitragen, zeigt ein erfolgreiches Beispiel mit überzeugenden Resultaten.
Ein stärkeres Markenprofil, viele qualitativ hochwertige Leads und einen größeren Bekanntheitsgrade wünschen sich viele Online-Firmen, so auch die US-Immobilienfirma ForRent.com, welche hauptsächlich Apartments an Studenten vermietet. In dem von MarketingSherpa dokumentierten Beispiel einer erfolgreichen crossmedialen Kampagne sollte dies über einen Video-Contest geschehen. Die Zielgruppe der 18 bis 35jährigen, internet- und Web 2.0-affinen Studenten sollte gezielt auf mehreren Kanälen angesprochen werden.
Zunächst wurden dafür Testanzeigen mit der URL des Video-Wettbewerbs in 135 US-Universitätsmagazinen veröffentlicht, welche insgesamt etwa 1,25 Millionen Studenten erreichten. Eine zweite Anzeigenwelle in 91 Universitätsmagazinen, kombiniert mit Postwurfsendungen und Werbe-eMails, sollte den Werbedruck nach einem Monat verstärken. Parallel zu den Anzeigen wurde Außenwerbung an Hauptstraßen und Highways geschaltet. Online wurden Anzeigen in verschiedenen Größen bei Facebook, MySpace und Advertising.com veröffentlicht. In den beiden großen sozialen Netzwerken wurden zudem Profile erstellt, welche sich auf „Freundessuche“ machten sollten, um den Bekanntheitsgrad innerhalb der Netzwerke zu erhöhen. Als finaler Schritt wurde die eMail-Adressdatenbank von ForRent.com mit ihren 65.000 Einträgen für eine breite eMail-Marketing-Kampagne genutzt.
Ergebnisse auf den ECIN Seiten.
- 15. Oktober 2008
- Die letzte Chance für AOL (FAZ)
- Kategorie:
Publikationen / Artikel -
Es ist die vielleicht letzte Chance für AOL: Die Bündelung des gesamten Online-Werbegeschäftes unter dem Namen Platform-A soll dem traditionsreichen Internetunternehmen noch einmal Schwung geben. “Platform-A kombiniert die Online-Werbegeschäfte von AOL und Advertising.com. Platform-A ist damit die größte Werbeplattform im Internet. Unsere Mission ist: Der beste Marktplatz für den Verkauf und Kauf von Online-Werbung zu werden”, sagte die Platform-A-Präsidentin Lynda Clarizio. Um Platform-A mit der nötigen Technik und Reichweite auszustatten, hat die Muttergesellschaft Time Warner fast zwei Milliarden Dollar in den vergangenen Jahren investiert. Zu den Übernahmen zählen zum Beispiel das soziale Netzwerk Bebo oder das Frankfurter Unternehmen Adtech, das sich auf die Auslieferung der Werbung spezialisiert hat.

Lynda Clarizio - President Platform-A
Der Name sei aber nicht als Abkehr vom Namen AOL zu verstehen, um den sich immer wieder Verkaufsgerüchte ranken. “Der neue Name zeigt den Trend in der Branche hin zu großen Plattformen, die Werbung gleichzeitig auf vielen Seiten plazieren können, um die Reichweite zu erhöhen. Das Nutzerinteresse verteilt sich auf immer mehr kleine Seiten, die wir wieder aggregieren können”, sagte Clarizio. Alle Seiten, die zum Platform-A-Netz gehören, besuchen 265 Millionen Internetnutzer in aller Welt, hat das Marktforschungsunternehmen Comscore gemessen. In Deutschland erreicht Platform-A elf Millionen Internetnutzer und Platz 9 in der Rangliste der Online-Vermarkter. Auf dem wichtigen amerikanischen Markt liegt Platform-A mit einer Reichweite von 171 Millionen Internetnutzern sogar auf Platz 1, noch vor den Netzwerken von Google und Yahoo. Das reicht Clarizio aber noch nicht. “Platform-A ist jetzt in neun europäischen Ländern vertreten. Damit ist die Expansion aber noch nicht abgeschlossen. Wir wollen in weiteren Ländern in Europa an den Start gehen. Wir haben den Anspruch, eine globale Plattform zu sein”, sagte sie.
- 28. September 2008
- horizont Video-Interview mit Harald R. Fortmann
- Kategorie:
Events, Publikationen / Artikel -
… und der 2. Teil des horizont Interviews mit mir, nachdem Brendan zum Flughafen mußte.
Im nächsten Jahr bringt Markus auch Licht mit!
- 28. September 2008
- horizont Video-Interview mit Brendan C. Condon
- Kategorie:
Events, Publikationen / Artikel -
Nachstehend ein Video-Interview von der online-marketing-düsseldorf zwischen Brendan C. Condon (Managing Director International von Platform-A) und Markus Willnauer.
- 17. September 2008
- Jobmotor Internet-Wirtschaft (Rheinische Post)
- Kategorie:
Publikationen / Artikel -
Jobmotor Internet-Wirtschaft
VON SILKE FREDRICH
Die Online-Branche boomt. Allein die Vermarkter rechnen mit Einnahmen von 3,7 Milliarden Euro. Auf der Online-Marketing-Messe (OMD) präsentieren Firmen neue Geschäftsideen und suchen händeringend Fachkräfte.Mehr als zwei Drittel aller Deutschen sind mittlerweile online. Sie surfen meist mit einem Notebook, das mobile Internet auf dem Handy wird durch passende Endgeräte ebenfalls immer attraktiver. Von diesem Boom will insbesondere die Werbewirtschaft profitieren. Sie hofft auf ein Gesamtergebnis von 3,7 Milliarden Euro, was eine Steigerung von 29 Prozent bedeuten würde. Auch Software-Unternehmen, Web-Designer, Programmierer und Anwendungsentwickler wollen von der stabil wachsenden Branche profitieren.
NRW zählt neben Berlin und Bayern zu den Bundesländern, in denen überdurchschnittlich viele Menschen das Internet als selbstverständliches Medium nutzen oder selbst in der Branche arbeiten. Doch nach dem Ende des ersten Internethypes in den Jahren 2001 und 2002 ist die Branche unübersichtlich und in viele Teilbereiche aufgefächert worden. Für die Arbeitsagenturen ist es sogar kaum möglich zu sagen, wie viele Unternehmen in Deutschland überhaupt zur digitalen Wirtschaft gehören. „Wir können die Branche als ganze gar nicht mehr statistisch erfassen und genaue Ableitungen zu Jobentwicklungen insgesamt machen“, erklärt ein Sprecher der Regionaldirektion NRW. „Das ist auf Grund der Fülle an entstandenen Teilgebieten nur sehr spezialisiert möglich“, heißt es weiter.
Dennoch gilt die Branche als Wachstumsmotor und sorgt für neue Jobs. Allein im vergangenen Jahr kamen laut des Branchenverbandes Bitkom bei Software- und Internet-Service-Unternehmen 15 000 Jobs hinzu. Beim Bundesverband der Digitalen Wirtschaft (BVDW) sind zusätzlich an die 700 Unternehmen organisiert, die aus den Bereichen E-Commerce, Online-Werbung und Internet-Dienstleistungen kommen. Sie beklagen einen massiven Fachkräftemangel, insbesondere an Programmierern für neue Internet- und Mobilanwendungen fehlt es. Auch Experten für Online-Marketing werden händeringend gesucht. BVDW-Vizepräsident Harald R. Fortmann schätzt die offenen Stellen allein in diesem Segment deutschlandweit auf 20 000.
- 8. August 2008
- MEEDIA-INTERVIEW MIT HARALD R. FORTMANN: AOL bietet alles aus einer Hand
- Kategorie:
Publikationen / Artikel -
AOL, im Babyzeitalter der New Economy ein Pionier des Internets, ist derzeit vor allem in den Schlagzeilen, weil die Mutter Time Warner die Abspaltung ihres nunmehr ungeliebten Kindes forciert. Ob und wie AOL-Deutschland in dieser Situation auf eigenen Füßen stehen kann – darüber sprach MEEDIA mit Harald R. Fortmann, Managing Director von Platform-A, die für die Werbewirtschaft unterschiedliche Instrumentarien bereithält: “Als Werbenetzwerk verfügen wir über die höchste Reichweite in Deutschland.”
War der Verkauf des Access-Geschäfts die richtige Entscheidung?
AOL konzentriert sich weltweit auf die Online-Vermarktung, auf digitale Inhalte und Produkte sowie mit dem Zukauf von Bebo auf soziale Netzwerke. Dort sehen wir das Wachstum und dort hat AOL weltweit in den letzten 18 Monaten über zwei Milliarden Dollar investiert. Geld, das wir unter anderem aus dem Verkauf des Zugangsgeschäfts eingenommen haben. Besonders die Vermarktungseinheit von AOL, Platform-A, wird weiter zum „One-Stop-Shop“ für Werbetreibende im Internet ausgebaut.
Unter „Platform-A“ vermarktet AOL-Deutschland heute seine Internet-Werbung. Hätte AOL nicht bereits vor Jahren – als ersichtlich war, dass mit Access kein Geschäft mehr zu machen ist – mit der digitalen Rundumvermarktung beginnen müssen?
Den ersten Vertrag über die Drittvermarktung haben wir bereits 2005 verhandelt und seitdem kontinuierlich unsere Reichweite auf mittlerweile über 10 Millionen Unique User ausgebaut. Darüber hinaus vermarktet Platform-A auch das Advertising.com Netzwerk, das 2004 zu einer Zeit akquiriert wurde, zu der noch wenige über AdNetworks nachgedacht hatten. Mit über 800 Websites und knapp 80 Prozent Reichweite nach Nielsen verfügen wir damit als Werbenetzwerk über die höchste Reichweite in Deutschland.
- 4. August 2008
- «Drin» ist nicht mehr in: AOL hat sein Geschäft komplett umgekrempelt (dpa)
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Advertising Hotspot, Publikationen / Artikel -
«Drin» ist nicht mehr in: AOL hat sein Geschäft komplett umgekrempelt
Von Christof Kerkmann, dpaAuf den ersten Blick scheint es so, als sei AOL Deutschland an seine Wurzeln zurückgekehrt: Die Tochterfirma des US- Medienkonzerns Time Warner residiert nach einer Zwischenstation im Osten der Stadt wieder im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Hier lagen bis 2005 die Büros, hier startete AOL vor 13 Jahren. Schaut man hinter die Kulissen, sieht man aber ein völlig anderes Unternehmen: AOL verdient sein Geld nicht mehr mit Internet-Zugängen, sondern mit Online-Werbung. Seit kurzem steht mit Harald R. Fortmann ein Werbe- Fachmann an der Spitze der deutschen Tochter.
Boris Becker und Millionen Deutsche waren mit AOL «drin», für seine Internet-Zugänge ist das Unternehmen noch in den Köpfen vieler Menschen präsent. Doch die Margen in dem umkämpften Geschäftsfeld sind geschmolzen. Daher verkaufte AOL Deutschland die Sparte an Hansenet mit der Marke Alice. Nach mehreren Umbauten ruht das Geschäft heute auf drei Säulen, von denen die wichtigste nicht mehr AOL heißt: Das Unternehmen vermarktet Internet-Werbung unter dem Namen «Platform-A». «Dieser Bereich wird das Wachstum des gesamten Unternehmens treiben», sagt Fortmann.
Das Unternehmen vermarktet nicht nur die eigenen Portale, sondern auch rund 20 weitere deutsche Websites exklusiv, darunter Alice.de, Stayfriends.de und Seiten diverser Fußball-Clubs. Das Platform-A- Netzwerk ist laut Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) die Nummer 8 unter den deutschen Werbevermarktern und erreicht rund ein Viertel der deutschen Nutzer; über ein weiteres Netzwerk, in dem auch Rivalen vertreten sind, erreicht man gar 80 Prozent der User. Um die digitale Vermarktung auszubauen, hat AOL in den vergangenen 18 Monaten rund zwei Milliarden Dollar investiert. Weitere Übernahmen sind möglich. «Wir schauen uns um in Bereichen des Online-Marketings, die wir noch nicht abdecken», sagt Fortmann. Das seien aber nicht mehr viele.